Dom-Kreuzgang: verschiedene Projekte
Die heute vorgefundene Baugestalt geht auf den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg zurück, der weitestgehend den Vorzustand aus dem späten 19. Jahrhundert berücksichtigt. Der Nordflügel jedoch wurde in diesem Zusammenhang unter Verzicht auf die östliche Hälfte eines nördlichen Doppelportals (Abb. 2) in sachlicher Formensprache der 1950er-Jahre neu errichtet. Der Ostflügel, bis zum Krieg durch ein Obergeschoss, das als Umbau auf das ehemalige Dormitorium des Stiftes zurückging, überbaut, wurde in den Neubau des Pfarrheimes der Münsterpfarrei, des heutigen Gebäudes der Dompropstei, einbezogen. Die Höhenlage der Fußböden der Kreuzgangflügel wurde in Rücksichtnahme auf die angrenzenden Nachkriegsgebäude verändert und mit Ausgleichsstufen bzw. Treppen versehen (Abb. 3, Abb. 4).